01.08.2010 10:06 Uhr
 

 

Soundtrack fürs Leben

 
Es ist immer mindestens ein Song, der für ein Gefühl oder eine Erinnerung steht: Ein Soundtrack, der einen immer begleitet. Leipziger Promis erzählen von ihrem Liebling.
 

 

VIDEO-KOLUMNE MIT MEIGL HOFFMANN

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Loveparade-Tragödie

19 Menschen starben auf der Duisburger Loveparade bei einer Massenpanik. Unserem Web-Kolumnisten "dor Netz'er" fehlen die Worte.

 

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Nachdenken über Leipzig

In hundert Essays beschäftigen sich namhafte Autoren mit Leipzig In hundert Essays gehen namhafte Autoren aus dem In- und Ausland der Frage auf den Grund, welchen Weg Leipzig einschlägt - und was ihnen das bedeutet. Dazu angeregt hatte der deutsche Universalgelehrte Walter Jens

 

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Kultur

Streit um Fördergelder: Forum Zeitgenössischer Musik stoppt alle Planungen

Holger Günther
FMZL-Vorstand Thomas Chr. Heyde (Archivfoto)   Foto: Wolfgang Zeyen FMZL-Vorstand Thomas Chr. Heyde (Archivfoto) Leipzig. Das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) steht vor dem Ende. „Trotz intensivster Bemühungen bei der Stadt Leipzig um eine seit Jahren überfällige und lang in Aussicht gestellte Aufnahme in die institutionelle Förderung sowie eine angemessene Aufstockung der Projektmittel“, zeichne sich derzeit ab, dass es keine Zukunft für das FMZL mehr gäbe, verkündeten die Verantwortlichen am 25. Januar. Man habe bereits alle Planungen und Durchführung der umfangreichen, in den letzten Jahren aufgebauten, pädagogischen Programme sowie die Konzertreihe für junge zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten einstellen müssen, hieß es in einer Erklärung.

Zum 20-jährigen Jubiläum ist diese Entscheidung ein sehr harte für das FZML. Schließlich habe sich die Organisation in den letzten Jahren verdient gemacht, etliche positive Reaktionen bekommen und sei zu einer „der wichtigsten Adressen in den mit Institutionen für zeitgenössische Musik sowieso extrem dünn besiedelten Neuen Ländern“ entwickelt, auf die die "Musikstadt Leipzig" stolz sein könne, lässt das FMZL in seiner Pressemitteilung verlauten.

Auch wenn sie erst im vergangenen Jahr sogar bei Bund und Land als „eine der bedeutsamsten Institutionen geführt“ wurden, „eine für zeitgenössische Musik überdurchschnittlich wachsende Publikums- und Medienresonanz“ zu verzeichnen hätten und „ein stetiges und sehr nachhaltiges Wachstum vorweisen“ könnten, liege die Förderung der Stadt Leipzig inzwischen bei unter 10% unseres Jahresbudgets.

Nun fehle dem FMZL endgültig “der institutionelle Unterbau“, um seine Arbeit in der gewohnten Qualität fortzusetzen, die es „seit Jahren mühselig“ und in vielen Feldern durch „ehrenamtlich gestützte Arbeit“ aufrechterhalten habe. Die Konsequenz ist die Einstellung der Tätigkeiten, so die Macher des Forums.

Eine der letzten größeren Veranstaltungen des FMZL war das Festival „sex.macht.musik“, das im vergangenen Dezember im Centraltheater stattfand.
 

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