19.03.2010, 09:55 Uhr
 
Citynews

Blechbüchse lässt sich unter ihr Alu-Kleid blicken

ar
Die Blechbüchse wird abgerissen.   Foto: Wolfgang Zeyen Die Blechbüchse wird abgerissen. Leipzig. Es ist ein Blick mit Seltenheitswert. Die Leipziger können für kurze Zeit ihrer "Blechbüchse" hinter die Fassade schauen. Ein großer Teil der  insgesamt 3300 Quadratmeter großen Aluminiumhülle am ehemaligen Konsument-Warenhaus ist bereits abgetragen. In den nächsten Tagen rücken die starken Männer vom Stahl-Team Vetschau auch den restlichen Platten mit schwerem Gerät zu Leibe.

Wir berichtet, muss das Leipziger Wahrzeichen am Brühl einem modernen Einkaufszentrum weichen. Das komplette Gebäude wird abgerissen, nur die denkmalgeschützte Aluminiumfassade soll erhalten bleiben. „Alle Alu-Platten werden demontiert und zur Aufbewahrung in eine Lagerhalle bei Berlin transportiert“, erklärt Projektleiter Björn Reineking von der Essener Management für Immobilien AG (MfI) auf Anfrage von LVZ-Online.  „Hier werden sie gereinigt und aufgearbeitet“, ergänzt PR-Mann Thorsten Müller.

FOTOSTRECKEN

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

Der Blechbüchse gehts ans Alu-Kleid. Am 16. Februar hatte die Demontage der Aluminium-Verkleidung begonnen. Wenige Tage später ist ein großerTeil der 4700 Platten verschwunden.

    of


Die 1966 durch den Leipziger Künstler Harry Müller entworfene Verkleidung soll später - so der Plan – den Neubau des neuen Einkaufszentrums zieren. Teilweise seien die Elemente jedoch stark verbogen und müssten komplett neu gefertigt werden.

FOTOSTRECKEN

8. Februar 2010: Noch steht sie da, die alte "Blechbüchse".

Doch die Abrissbagger sind bereits eingetroffen.

Bis April sollen das ehmalige Konsument Warenhaus und das Hochhaus nebenan Platz für das neue Einkaufszentrum "Höfe am Brühl" machen.

Baubürgermeister Martin Zur Nedden informierte am 8. Februar gemeinsam mit Björn Reineking und Thorsten Müller (v.r.) vom Investor MfI über den Stand der Arbeiten.

Diese sehen vor, dass die denkmalgeschütze Alumniumverkleidung vor dem Abriss demontiert und am Neubau wieder angebracht wird.

Bereits im Januarerfolgten die Entkernungsarbeiten im Innern der "Blechbüchse".

Trotz sibirischer Kälte gingen die Arbeiten gut voran.

Abrissbagger bei der Arbeit

Mit großem Gerät hat am 8. Februar auch der Abriss der Fassaden begonnen.

Wie berichtet, will die MfI am Brühl einen modernen Shoppingtempel mit 130 Geschäften, 820 Parkplätzen, Wohnungen, einer Kita sowie Kultur- und Sportangeboten errichten.

Anfang April soll das Ausheben der riesigen Baugrube beginnen.

Die Eröffnung der „Höfe am Brühl“ ist nach offiziellen Angaben im Herbst 2011 geplant.

Dann werden auch die insgesamt 4700 Aluminiumplatten wieder montiert sein.

Im Flachbau, der einst einen Lebensmittelmarkt und zuletzt eine Drogerie beherbergte, ist die Leipziger Abbruchfirma Reinwald bereits weit vorgedrungen, hat etliche Zwischenwände und -decken entfernt.

Kaufhaus Knoop, um 1938. Der Kaufhausbau wurde 1907/08errichtet und 1927/28 im gleichen Stil erweitert. Im Rahmen der „Entjudung der Wirtschaft“ erfolgte 1936 die Überführung des Kaufhauses in „arischen“ Besitz, bis zur Enteignung 1946.

Blick auf die Blechbüchse im Jahr 2000 aus der Vogelperspektive.

Denkmalschützer Wolfgang Hocquel und Gutachter Rolf Seifert inspizieren die alte Fassade des Kaufhauses hinter der Blechummantelung.

Die Experte sind sich einig, die alte Fassade ist stark beschädigt und nicht mehr zu retten.

So kennen viele Leipziger die Blechbüchse noch aus den 1990er Jahren, als Kaufhaus Horten.

Die Blechbüchse und die Brühlblöcke vor den Bauarbeiten für das neue Einkaufscenter.

Die Wohnblöcke wurden 2007 zunächst entkernt.

Ende 2007 begannen dann die Abrissarbeiten. Marcel Kühnert, bauleitender Polier; Roger Kratz, Bauleiter Reinwald; Dieter Kloppe, Bauleiter Kafril (von links) bei einer Besprechung.

Die Leipziger verfolgten interessiert die Abrissarbeiten.

Ein Block nach dem anderen wurde mit Baggern abgetragen.

Zurück blieben nur noch die Haufen mit Schutt.

Auf 21 000 Quadratmetern Fläche entsteht nun der neue Einkaufstempel (Foto aus dem Jahr 2009).

    of


Die Abrissarbeiten am ehemaligen Konsument-Warenhaus begannen bereits im Januar mit den Entkernungsarbeiten.

FOTOSTRECKEN

So soll die Blechbüchse künftig in das Einkaufszentrum "Höfe am Brühl" eingebunden werden.

Anfang April 2010 soll das Ausheben der riesigen Baugrube beginnen, ab dem Spätsommer das Einkaufszentrum sichtbar in die Höhe wachsen.

Geplant ist ein moderner Neubau mit mit 130 Geschäften, 820 Parkplätzen, Wohnungen, einer Kita sowie Kultur- und Sportangeboten.

Für das neue Shoppingcenter muss auch die "Blechbüchse" weichen. Das ehemalige Kaufhaus wird abgerissen, die Aluminium-Fasse soll jedoch am Neubau wieder ihren Platz finden.

"Unser Ziel ist die Eröffnung noch vor dem Weihnachtsgeschäft 2011", betonte Matthias Böning, Chef des Investors MfI.

    of


Das Unternehmen MfI will am Brühl einen Shoppingtempel mit 130 Geschäften, 820 Parkplätzen, Wohnungen, einer Kita sowie Kultur- und Sportangeboten errichten. Anfang April soll das Ausheben der riesigen Baugrube beginnen, erste Bauvorschritte werden laut Müller im Sommer zu sehen sein. Die Eröffnung der „Höfe am Brühl“ ist nach offiziellen Angaben im Herbst 2011 geplant.  Die Baukosten sind mit 200 Millionen Euro veranschlagt.
 
Kommentar schreiben
Vorname Name *

Ihr Kommentar (mindestens 20 Zeichen)*
* Pflichtfelder, bitte ausfüllen


ONLINE-SERVICE-CENTER

 

Service rund um Ihre Zeitung

Hier können Sie Anzeigen für die Rubrikenmärkte aufgeben, eine Zeitung bestellen, ihr Abonnement verwalten, ein E-Paper bestellen und noch vieles andere mehr.






Anzeigen-Service Abo-Service Probeabo bestellen AboPlus Prämienshop Zeitungsarchiv


OOPS - DIE FEHLERBOX

 

Ihre Meinung ist uns wichtig

Sollten Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung für uns haben, sind wir dankbar für alle Hinweise. Schicken Sie uns eine E-Mail an desk@lvz-online.de.